Aware Care

AWARE CARE

[əˈweəʳ keəʳ] <engl.>: ‚bewusste, sorgsame Pflege’

Unsere Intensivstation AWARE CARE wurde Anfang 2015 eröffnet, im Frühjahr 2016 erweitert und ist damit das neueste Element unseres Konzepts einer ganzheitlichen und phasenübergreifenden Rehabilitation. Als integraler Bestandteil unseres Neurologischen Fach- und Privatkrankenhauses gewannen wir mit AWARE CARE die Möglichkeit, Patienten, die intensivmedizinischer Versorgung bedürfen, unter dem Dach der Klinik Bavaria behandeln zu können.

Vieles an AWARE CARE ist besonders. So auch die Bedürfnisse der an z. T. schwersten Erkrankungen leidenden Menschen, die dort behandelt werden. Angesichts dieser schwerwiegenden Krankheitsbilder der Patienten auf der Intensivstation AWARE CARE, soll bereits die Namensgebung die Notwendigkeit einer besonders sorgsamen und bewussten Art und Weise der Pflege aufgreifen und unterstreichen.

Wir verfügen über die fachlichen, personellen und technischen Voraussetzungen zur Frührehabilitation von Patienten, die intensivmedizinischer Maßnahmen einschließlich maschineller Beatmung bedürfen. Unser Ziel ist es, die Prozesse der Selbstheilung in einer wohnlichen und ruhigen Umgebung anzuregen. Damit haben wir eine Alternative zum gängigen, technischen Bild von Intensivstationen geschaffen.

Wir sehen unsere vordringlichste Aufgabe darin begründet, das uns anvertraute Leben in seiner Einzigartigkeit zu achten und so zu unterstützen, dass auch in schwierigen Lebenssituationen Entwicklung möglich ist. Gemäß unseren Grundsätzen begleiten wir unsere Patienten mit fachlicher Kompetenz, Würde, Einfühlsamkeit und Herzlichkeit. Es ist unser zentrales Anliegen, sie im Rahmen ihrer jeweiligen Fähigkeiten bestmöglich zu fördern.

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PD Dr. med. Carsten Wessig

Chefarzt Intensivmedizin

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20 Betten

Leistungsspektrum

Hirninfarkte und -blutungen – gemeinhin als Schlaganfälle bekannt – gehören zu den häufigsten potentiell tödlichen Erkrankungen in Deutschland. Infolge des Verstopfens bzw. der Schädigung von Blutgefäßen kommt es zu einer Mangelversorgung der betroffenen Areale des Gehirns, die zu einem Absterben der dortigen Nervenzellen führen kann. Die Folgen können vielfältig sein wie z. B. Lähmungserscheinungen, Sprach- und Schluckstörungen sowie kognitive Schwierigkeiten.

Hierbei handelt es sich um Verletzungen des Schädels, bei denen auch das Gehirn betroffen ist. Je nach Schweregrad (leicht, mittelschwer, schwer) äußern sich die Symptome, die in Akutversorgung und Rehabilitation entsprechend behandelt werden müssen.

Unter dieser Bezeichnung werden Schädigungen des Gehirns zusammgefasst, die angesichts einer Mangelversorgung mit Sauerstoff entstanden sind. Ursächlich hierfür sind beispielsweise Schlaganfälle, aber auch die Folgen eines externen Sauerstoffentzugs etwa bei Bränden (CO-Vergiftung) oder unter Wasser.

Ausstattung

Auf unserer Station AWARE CARE verbinden wir intensivmedizinischen Hightech mit einem wohnlichen Ambiente, um eine behagliche Atmos­phäre zu schaffen. Realisiert wurde dies u. a. anhand eines großzügigen Raumkonzepts und ansprechender Materialien und Farben. Zudem wurden in den Zimmern die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen, das Ambiente durch Lichteffekte und akustische Untermalung nach den jeweiligen Bedürfnissen der Patienten gestalten zu können.

Unsere 60 m² große Dachterrasse ist barrierefrei zugänglich und ermöglicht dadurch auch unseren nicht mobilisierten Patienten, Sonne, Wind und Wetter zu spüren. Da sich unsere Station auf dem 6. Stockwerk befindet, bietet sich ein spektakulärer Ausblick über die Dächer der Stadt und auf die ersten Ausläufer der Rhön. Zudem sorgt ein angelegter Terrassengarten für visuelle und olfaktorische Anregung. Dank des verlegten Holzfußbodens können Therapien auch ins Freie verlagert werden.

Mit Abschluss der Erweiterungsmaßnahmen Anfang Mai 2016 wurde die Unterbringung in Einzelzimmern möglich. Wir trugen damit nicht zuletzt der Problematik multiresistenter Keime wie z. B. MRSA Rechnung. Allerdings ist es nicht unsere Absicht, die Patienten auch sozial zu isolieren. Großflächige Milchglasscheiben in diesen Zimmern können, je nach Situation, blickdicht oder transparent geschaltet werden. Situativ kann somit Privatssphäre bzw. soziale Teilhabe gewährleistet werden.

AWARE CARE ergänzt und vervollständigt unser neurologisches Leistungsspektrum, das damit die Phasen B, C+/C und D (nach BAR: (Frühreha-)Barthel-Index) umfasst. Somit können wir phasenübergreifende Rehabilitation unter einem Dach leisten. Bessert sich der Zustand des Patienten, wird die weitere Behandlung auf einer Station unseres neurologischen Fachbereichs fortgesetzt. Umgekehrt haben wir im Falle einer Verschlechterung wiederum die Möglichkeit, Betroffene hausintern auf unsere Intensivstation zu verlegen und ihnen die ggf. erforderliche medizinische Versorgung zukommen zu lassen.

In Anbetracht der schweren, teilweise lebensbedrohlichen Erkrankungen ist intensivmedizinische Behandlung immer mit dem Einsatz technischer Geräte verknüpft, etwa zur Beatmung oder zur medizinischen Beobachtung des Patienten. Gleichwohl ist es unser Bestreben, keine rein apparative Medizin zu betreiben, sondern in erster Linie für die Menschen da zu sein. Daher setzen wir auf umfassende Präsenz unserer Therapie- und Pflegekräfte, die sich bewusst Zeit für ihre Patienten nehmen können und sollen.

Mit unserem Ansatz in Behandlung und Pflege möchten wir gerade unseren nicht mobilisierten Patienten ein Stück Alltäglichkeit zurückgeben. Daher haben wir die Idee einer ruhigen Intensivstation umgesetzt. Es ist unser Anliegen, den Patienten möglichst wenig mit seiner Erkrankung und dem Aufenthalt in der „sterilen“ Atmosphäre einer Intensivstation zu konfrontieren und gleichzeitig dennoch die erforderliche intensivmedizinische Infrastruktur bereitzustellen.

Alle Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse, so auch unsere in ihrer Wahrnehmung teilweise schwer beeinträchtigten Patienten. Ihre Genesung in einer Atmosphäre des Vertrauens begleiten zu dürfen, ist mein Ziel.

- Eduard Büchs, Koordinator Intensivstation

Chefarzt PD Dr. med. Carsten Wessig

1988-1995 Studium der Humanmedizin in Würzburg, Lübeck und London
1996-2004 Neurolog. bzw. Psychiatr. Universitätsklinik Würzburg
2005-2012 Neurolog. Universitätsklinik Würzburg: Zunächst Oberarzt Intensivstation, dann Leiter der Allgemein-, Notfall- und Konsiliarambulanz
2013-2017 Chefarzt der Neurolog. Klinik im Ortenau Klinikum Offenburg
seit 2017 Chefarzt Intensivmedizin in der Klinik Bavaria Bad Kissingen

Qualifikationen: Facharzt für Neurologie, Spezielle Neurologische Intensivmedizin

Das Team

Wie in unserem gesamten Haus, sind die Attribute des Respekts, der Menschlichkeit und der Fürsorge auch auf unserer Intensivstation gelebte Wirklichkeit. Immer sehen und begreifen wir den Menschen als Individuum, gleich ob bei Bewusstsein bzw. in Wahrnehmung und Auffassungsgabe beeinträchtigt oder nicht.

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Anschrift
Klinik Bavaria Bad Kissingen
Von-der-Tann-Str. 18-22
97688 Bad Kissingen

Tel.: 0971 829-0
Fax: 0971 829-780
info@klinik-bavaria.com
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